Tagestipp

Heute, 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Ruhepuls, Rom Von Frieda Paris Regie: Anouschka Trocker Mit: Veronika Bachfischer, Markus Meyer, Friedhelm Ptok, Maren Kroymann Musik: Seby Ciurcina Ton: Jean Szymczak Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018 Länge: 47"31 Auf der Aussichtsplattform der Blick durchs Fernrohr vom Hügel auf die Stadt. Ein Er, eine Sie, ein Padre Squirrel nebst 32 oder 34 Eichhörnchen, die zum richtigen Zeitpunkt zu Hilfe kommen. Anschließend: Lene Albrecht im Gespräch mit Frieda Paris (gekürzt) Deutschlandfunk Kultur 2018 Länge: 7"53 "Verhaftet in deiner Vorstellung" war der letzte Satz, ehe er ihr Gesicht aus seinen Händen fallen ließ. Sie, auf dem Hügel, versucht zu verstehen, was da gerade passiert ist, "dass soeben wieder einmal wer gegangen war, ohne sich umzudrehen." Mit Padre Squirrel, genannt P.S., auf der Aussichtsplattform schaut sie durch den Sucher. Sie hätte die Doktorarbeit der Mutter über die Täter-Opfer-Beziehung bei Tötung durch Strangulation nicht einpacken sollen. P.S. rät: "Die Zeit der Apostrophe ist vorbei. Aufwachen, durchschütteln." Frieda Paris, geboren 1986 in Ulm, lebt in Wien. Sie studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien und Paris und Sprachkunst in Wien. 2016 START-Stipendiatin des Bundeskanzleramtes Wien. Schreibt Lyrik, veröffentlicht im Online- und Printjournalismus und realisiert Kurzfilme. Hörstück: "Tracing Pjotr Zak" (EURORADIO/Ars Acustica Group 2017). Ruhepuls, Rom

Konzerttipp

Heute, 13:05 Uhr SWR2

SWR2 Mittagskonzert

Klavierabend Wilhelm Kempff und Cuarteto Casals Schwetzinger SWR Festspiele RETRO Wilhelm Kempf (Klavier) Jean-Philippe Rameau: "Les trois mains" aus der Suite für Klavier in a "Le rappel des oiseaux" aus der Suite für Klavier in e-Moll François II Couperin: "Le carillon de Cithère" aus den "Pièces de clavecin" Georg Friedrich Händel: Menuet g-Moll aus der Suite Nr. 1 B-Dur HWV 434 Wolfgang Amadeus Mozart: Pastorale variée für Klavier B-Dur Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 22 F-Dur op. 54 Franz Schubert: Klaviersonate a-Moll D 845 (Konzert vom 11. Mai 1962) Cuarteto Casals Luigi Boccherini: Streichquartett g-Moll G 205 Gitarrenquintett Nr. 4 G-Dur G 448 (Konzert vom 14. Mai 2014 im Mozartsaal) Einer der profiliertesten Pianisten des 20. Jahrhunderts nimmt uns in diesem Schwetzinger Konzert mit auf die Reise durch die unterschiedlichsten Landschaften, vom französischen Barock in die Wiener Klassik, und faltet sie transparent, konzentriert und ausgefeilt vor uns auf. Der Wiederentdeckung eines in Vergessenheit geratenen Pianisten steht das katalanische Streichquartett Cuarteto Casals gegenüber, das heute mit ihren preisgekrönten CDs und in internationalen Konzerten das Publikum verzaubert.

Hörspieltipp

Heute, 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Ruhepuls, Rom Von Frieda Paris Regie: Anouschka Trocker Mit: Veronika Bachfischer, Markus Meyer, Friedhelm Ptok, Maren Kroymann Musik: Seby Ciurcina Ton: Jean Szymczak Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018 Länge: 47"31 Auf der Aussichtsplattform der Blick durchs Fernrohr vom Hügel auf die Stadt. Ein Er, eine Sie, ein Padre Squirrel nebst 32 oder 34 Eichhörnchen, die zum richtigen Zeitpunkt zu Hilfe kommen. Anschließend: Lene Albrecht im Gespräch mit Frieda Paris (gekürzt) Deutschlandfunk Kultur 2018 Länge: 7"53 "Verhaftet in deiner Vorstellung" war der letzte Satz, ehe er ihr Gesicht aus seinen Händen fallen ließ. Sie, auf dem Hügel, versucht zu verstehen, was da gerade passiert ist, "dass soeben wieder einmal wer gegangen war, ohne sich umzudrehen." Mit Padre Squirrel, genannt P.S., auf der Aussichtsplattform schaut sie durch den Sucher. Sie hätte die Doktorarbeit der Mutter über die Täter-Opfer-Beziehung bei Tötung durch Strangulation nicht einpacken sollen. P.S. rät: "Die Zeit der Apostrophe ist vorbei. Aufwachen, durchschütteln." Frieda Paris, geboren 1986 in Ulm, lebt in Wien. Sie studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien und Paris und Sprachkunst in Wien. 2016 START-Stipendiatin des Bundeskanzleramtes Wien. Schreibt Lyrik, veröffentlicht im Online- und Printjournalismus und realisiert Kurzfilme. Hörstück: "Tracing Pjotr Zak" (EURORADIO/Ars Acustica Group 2017). Ruhepuls, Rom

Featuretipp

Heute, 09:45 Uhr Ö1

Radiokolleg - Donau Delta

Wie der Blues nach Österreich gekommen ist (3). Gestaltung: Klaus Wienerroither Vor 100 Jahren wurde die erste Bluesaufnahme veröffentlicht: "Crazy Blues" von Mamie Smith wurde zu einem Millionenseller, natürlich nicht in Europa oder gar in Österreich. Damals ist das purer Exotismus. In der Nachkriegszeit ertönen vorher verbotene US-amerikanische Klänge im befreiten Österreich. Und zwar keineswegs nur massentaugliche Unterhaltungsmusik. Sondern neben traditionellem und modernem Jazz auch urwüchsiger Blues. Prägende Persönlichkeiten wie Johnny Parth liefern bei selbstorganisierten Plattenabenden aufregende Klangwelten. Als Gründer des Plattenlabels Document Records verantwortet Parth auch Wiederveröffentlichungen von alten Bluesaufnahmen. Ein Pionier ist der Gitarrist und Sänger Al Cook, der ab Mitte der 60-er Jahre authentischen Deltablues live präsentiert. Ab 1972 moderiert Hans Maitner auf Ö3 die Sendung "Living Blues" und hat einen Anteil an der Popularisierung des Boogie-Pianos, wo der ursprüngliche Gitarrenblues auf das Klavier übertragen wird. Die Mojo-Blues Band mit dem Mastermind Erik Trauner popularisiert ab 1977 den Chicago Blues, der auf elektrischen Instrumenten gespielt wird. Die Blütezeit des Austro-Blues in den 70-er und frühen 80-er Jahren ist mittlerweile schon länger vorbei, aber die österreichische Blues-Szene ist nach wie vor präsent und konnte und kann internationale Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Musikviertelstunde wirft Blicke in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Bluesmusik aus Österreich, und wichtige Protagonisten geben dieser Szene eine allgemeine Einführung in ein Genre, das sich zumindest in Spurenelementen in den meisten Pop-, Rock- und Jazzstilen wieder findet.

Podcast

Deutschlandfunk

Nachrichten vom 27.05.2020, 22:00 Uhr

Autor: Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion Sendung: Nachrichten

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Deutschlandfunk Kultur

Rolltreppen ins Nichts

„Das hier ist die Zukunft und Sie können jetzt sagen, Sie sind dabei gewesen.“ Kultursenator Quickstedt führt eine Gruppe Journalisten über die momentan größte Baustelle Europas. Hier soll eine Cultural Event Mall entstehen, Deutschlands Antwort auf das Centre Pompidou de Paris. Private Investoren aus Hongkong und die öffentliche Hand betreiben das Projekt gemeinsam, doch gearbeitet wird schon seit einiger Zeit nicht mehr. Statt Bauarbeitern sehen die eingeladenen Journalisten überall nur Security-Mitarbeiter. Bald wird klar: Bauleiter Schmidtke ist verschwunden und mit ihm wichtige Unterlagen. Auf der Suche nach einer Erklärung brechen Lokalreporter Grimm und Volontärin Maja nachts in den künftigen Kulturtempel ein und laufen über gigantische Rolltreppen ins Nichts.

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