Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Zeit-Ton

06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Spuren und Erinnerungen" von Tanja Maljartschuk, Schriftstellerin In ihrem jüngsten Roman "Blauwal der Erinnerung" verknüpft die ukrainische Schriftstellerin und Journalistin Tanja Maljartschuk kunstvoll das Leben des vergessenen ukrainischen Volkshelden Wjatscheslaw Lypynskyj mit dem der Ich-Erzählerin: Sie sucht in dessen Vergangenheit nach Spuren, um besser mit ihrer eigenen Gegenwart zurechtzukommen. Maljartschuk, die 2018 mit dem Bachmann-Preis ausgezeichnet worden ist, lebt in Wien. In ihren "Gedanken für den Tag" im Rahmen des Ö1-Schwerpunktes "Nebenan - Erkundungen in Europas Nachbarschaft" geht sie selbst ihren Erinnerungen an die Ukraine nach, dem Land ihrer Herkunft. - Gestaltung: Alexandra Mantler

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.57 Uhr
Ö1 Morgengymnastik

Über Jahrzehnte animierte Ilse Buck mit ihren Radio-Sendungen die Österreicher/innen zu Bewegung. Im Ö1 Archiv haben wir einige Folgen ihrer Morgengymnastik gefunden und senden diese nun jeden Samstag um 7.57 Uhr als nostalgisches Angebot, aber durchaus auch zum Mitmachen. Von 1965 bis 1998 hat die am 11. Mai 1923 geborene Ilse Buck in Ö1 und Ö3 unter dem Motto "Fit mach mit" bzw. "Morgengymnastik mit Ilse Buck" Anleitungen zu ihren isometrischen Übungen gegeben. Buck war eine Pionierin der Gesundheitsbewegung und eine Vorreiterin der Fitnessbewegung in Österreich. Sie hatte Sport in Wien und Berlin studiert und war staatlich geprüfte Turn-, Sport- und Gymnastiklehrerin. Ilse Buck veröffentlichte fünf Bücher, zuletzt 2004 "So bleiben Sie länger fit! Gesundheit und Beweglichkeit bis ins hohe Alter", und gründete gemeinsam mit der Fußballlegende Helmut Senekowitsch die Sportinitiative "Fit fürs Leben". Ihre Popularität wird unter anderem auch durch eine Szene in der TV-Reihe "Kottan ermittelt" unterstrichen, als der junge Lukas Resetarits als Kommissar Kottan mit dem Auto durch das morgendliche Wien fährt und die ganze Stadt, wie von Ilse Buck gerade im Radio aufgefordert, Liegestütze macht - "genieren Sie sich nicht, machen Sie am besten gleich mit, egal, wo sie sich befinden." Bis ins hohe Alter als Trainerin aktiv, war Buck für den ORF zuletzt 2007 in Radio Steiermark tätig. Ilse Buck starb am 1. April 2012 im 89. Lebensjahr in einem Wiener Altersheim.

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.10 Uhr
Ö1 heute

08.15 Uhr
Pasticcio

mit Nadja Kayali. Wer meint, die Leichtigkeit des Lebens schon vergessen zu haben, der kann bei Mozart hören, wie sie klingt. Auch in Brasilien wird - zumindest musikalisch - nicht Trübsal geblasen. Eine Art "schwereloses Lebensgefühl" vermitteln die brasilianischen Klänge selbst dann noch, wenn sie sentimental-romantisch sind und die Texte nicht nur den strahlend blauen Himmel spiegeln. Zu all dem dann noch eine Hymne von und auf Jean Francaix.

08.55 Uhr
Heimspiel

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Hörbilder

Schwerpunkt Nebenan Ukraine: "Avdeevka dreaming" Ein Feature von Julia Solovieva (Übernahme NDR/DLF 2019) Die Autorin Julia Solovieva traf Kinder, für die Bomben, Explosionen und die ständige Präsenz der Armee zum Alltag gehören. Deren Blick auf die Welt ist dennoch optimistisch. Avdeevka, oder Awdijiwka auf Ukrainisch, ist eine kleine Stadt ganz in der Nähe der Donezker Kampfgebiete. Im September 2018 hat Julia über Facebook Olga aus Awdijiwka kennengelernt. Sie beginnen, sich zu schreiben. Es geht um Alltägliches: das Wasserwerk wurde beschädigt, das Wasser wird mit LKWs gebracht, mit dem Gas gibt es ähnliche Probleme, auch mit Medikamenten und mit Lebensmitteln. Es geht immer um eine kaputte Welt. Was soll Julia aus dem heilen Hamburg auch mitteilen? Dass sie sich das alles gerne vor Ort ansehen würde? Komm, sagt Olga, mach einen Workshop! Sprich mit den Kindern und Jugendlichen! Also bietet Julia einen Workshop an: "Träume". So entsteht ein Hörstück von Träumen und Alpträumen in einem seit langem vom Krieg bedrohten Land.

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus demFunkhaus in Wien. Gast: Maria Köstlinger. Präsentation: Albert Hosp Zum ersten Mal im "Ö1 Klassik-Treffpunkt" begrüßt Albert Hosp die Schauspielerin Maria Köstlinger, Ensemblemitglied des Theaters in der Josefstadt und auch in Film und Fernsehen sehr präsent. Maria Köstlinger kam als Tochter eines Opernsängers in Schweden zur Welt, wuchs aber in Salzburg auf, wo sie schon als Kind am Landestheater auftrat. Nach der Schauspielausbildung in Wien erhielt sie ihr erstes Engagement am Kleinen Theater Salzburg, danach spielte sie von 1992-96 am Salzburger Landestheater. Peter Stein holte sie für die Salzburger Festspiele für seine "Der Alpenkönig und der Menschenfeind"-Produktion und als Spielansager im "Jedermann". Das Debüt im Theater in der Josefstadt erfolgte 1996 in Neil Simons "Barfuß im Park", seither ist das Ensemblemitglied der "Josefstadt" Maria Köstlinger in vielen interessanten Rollen zu sehen, für die Una in "Blackbird" wurde sie 2011 für den Nestroy-Theaterpreis nominiert und feierte u.a. in der Produktion "Kafka" einen großen Erfolg. Einen hohen Bekanntheitsgrad erlangte die Schauspielerin auch durch die Mitwirkung in einigen Film- und Fernsehproduktionen, wie z.B. "Spuren des Bösen", "Tatort", "Der Winzerkönig" sowie "Vorstadtweiber". Auch für ungewöhnliche Programme, abseits von Theater und TV, nimmt sich Maria Köstlinger Zeit; so las sie im November 2019 im Musikverein aus dem Briefwechsel zwischen Cosima Wagner und Richard Strauss. Über ihre Beziehung zu Musik und über andere Ausflüge ins Musikalische erzählt sie gern, in diesem "Ö1 Klassik-Treffpunkt" im Gespräch mit Albert Hosp.

11.35 Uhr
nach-gehört

Edition Ö1. 1938. Der "Anschluss" Gestaltung: Stephan Pokorny Die Machtergreifung der Nationalsozialisten in Österreich hatte ein omnipräsentes Leitmedium: das Radio. Das noch junge und "moderne" Medium diente durch die Ausstrahlung von Schlüsselereignissen als akustischer Motor, um Wendepunkte symbolisch zu markieren und Weichenstellungen zu bewirken. 1938 wurde die RAVAG, die 1924 gegründete Radio Verkehrs AG, dem deutschen Radio eingegliedert, wichtige Teile ihres Archivs nach Berlin verbracht. Das Material galt lange als verloren. 2016 entdeckte man Teile dieses Archivs wieder. Ein Ö1 Programmschwerpunkt 2018 zu den Ereignissen des "Gedenkjahres" bettete die bisher verschollenen O-Töne thematisch ein und zeichnete den Weg Österreichs bis zum "Anschluss" an Hitler-Deutschland nach.

11.40 Uhr
help - das Ö1 Konsumentenmagazin

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

12.56 Uhr
Ö1 heute

13.00 Uhr
Le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib

14.00 Uhr
Ö1 Hörspiel

"Silentium!" (Teil 1/2). Von Wolf Haas. Mit Wolfram Berger, Erwin Steinhauer, Wolfgang Hübsch, Werner Wölbern, Gertraud Jesserer, Helmut Berger, Ulli Maier, Sophie Rois, Max Mayer, Michael König, Hermann Scheidleder u.a., Musik: Otto Lechner, Karl Ritter, Peter Rosmanith und Georg Graf. Ton: Gerhard Wieser. Bearbeitung und Regie: Götz Fritsch (ORF/BR 2005) "Jetzt ist schon wieder was passiert. Und ausgerechnet im Marianum, wo man glauben möchte, da kommt der brave Bauernbub als Zehnjähriger auf der einen Seite hinein und acht Jahre später als halb fertiger Pfarrer auf der anderen Seite wieder heraus." Was ist passiert? Zwei katholische Internatsschüler, die lieber Tischfußball spielen, als die heilige Sonntagsmesse zu besuchen, entdecken im Tischfußballgerät eine abgehackte Hand. Zu wem sie einmal gehörte, soll Privatdetektiv Simon Brenner herausfinden, und auch, was es mit den Gerüchten um einen Bischofskandidaten auf sich hat, der das "Duschkabinensilentium" eingeführt hat. Aber nicht nur eine klerikale Karriere scheint gefährdet, auch die Salzburger Festspiele geraten ins Zwielicht ... "Silentium! von Haas ist gewiss ein Kriminalroman, aber für mich ist Silentium! vor allem ein Heimatroman, besser ein Staatsroman, das heißt: ein Kirchenroman", schrieb Franz Schuh in der "Zeit": "Es ist bekannt, dass die Menschwerdung des Österreichers, besonders die des Schriftstellers, oft durchs Internat geht. Das katholische Internat ist eine der Zellen des Staates, manchmal auch die Keimzelle. In Österreich haben Staat, Kirche und die Gesellschaft hin und wieder tatsächlich dermaßen intensive Berührungspunkte - nennen wir sie die blinden Flecken der Demokratie -, dass man meint, sie wären gegeneinander austauschbar", so Franz Schuh.

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Apropos Klassik

mit Gerhard Krammer. Das Nationale Sinfonieorchester der Ukraine mit Musik von Dmitri Schostakowitsch und Kammermusik mit dem Geiger Julij Malakh - eine Nebenan-Erkundung. Dmitri Schostakowitsch: Ouvertüre in C-Dur über russische und kirgisische Volksthemen op. 115; Suite für Jazzorchester Nr. 1; u.a. (Nationales Sinfonieorchester der Ukraine, Dirigent: Theodore Kuchar) * Johannes Brahms: Violinsonate Nr. 1 G-Dur op. 78 u.a. (Julij Malakh, Violine; Ethella Chuprik, Klavier) 1918 war das Gründungsjahr des Nationalen Sinfonieorchesters der Ukraine - und wechselhaft, wie die Geschichte des Landes, war auch jene des Orchesters; während der Sowjet-Zeit wurde es zum "Staatlichen Symphonieorchester der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik". Als Konstante kann die intensive Beschäftigung mit der russischen Musik festgestellt werden. Dafür waren Dirigenten wie Igor Markevitch, Kirill Kondraschin oder Jewgeni Swetlanow Garanten. Die Zusammenarbeit mit Größen wie Mstislaw Rostropowitsch, Yehudi Menuhin, David Oistrach oder Swjatoslaw Richter sind Ausdruck der hohen künstlerischen Qualität. Im Rahmen des Ö1 Schwerpunkts "Nebenan - Ukraine" erkunden wir die Klangnuancen dieses Orchesters mit Werken von Dmitri Schostakowitsch. Im zweiten Teil der Sendung steht der Geiger, Bratschist und Komponist Julij Malakh im Mittelpunkt. Er stammt aus einer Pianisten- und Komponistendynastie aus Lviv (Ukraine). Im Alter von vier Jahren besuchte er die Musikschule für hochbegabte Kinder in Lviv und erhielt Unterricht in Violine, Klavier und Komposition. Nach dem erfolgreichen Schulabschluss folgten weitere Studien in St. Petersburg, Moskau, später in Eisenstadt und Wien, wo er aktuell lebt. Einige Sonder- und Ehrenpreise sowie der Grand Prix in Brüssel legten den Grundstein für seine Karriere als Konzertgeiger, Bratschist und Komponist. Seine Kammermusikpartnerin in den Archivaufnahmen ist die ukrainische Pianistin Ethella Chuprik, die im Dezember 2019 im Alter von nur 55 Jahren verstorben ist.

16.57 Uhr
Ö1 heute

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Diagonal

Bewundert, beneidet, verhasst. Diagonal zum Thema: Eliten Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon: Establishment, Schickeria, die Oberen Zehntausend: sie haben viele Namen, ohne sie kommt keine Gesellschaft aus. So sehr man sie bewundert und beachtet in Society-Magazinen, im Sport und Wissenschafts-Jet-Set, so sehr werden sie auch verdammt: haben sie die Finanzkrise 2008 ausgelöst? Wer zur "herrschenden Klasse" (Gaetano Mosca) gehört, ist nicht eindeutig. Es seien Menschen, die große Wirtschaftsunternehmen leiten, Streitkräfte befehligen, an den Schalthebeln des Staatsapparates sitzen und für sich alle Vorrechte, die sich daraus ergeben, beanspruchen, so der US-amerikanische Soziologe Charles Wright Mills in den 1950er Jahren, und die, wie sein französischer Kollege Pierre Bourdieu ergänzte, über kulturelles und symbolisches Kapital verfügen: Bildung, Titel, Beziehungen, einen bestimmten Habitus. Der deutsche Elite-Forscher Michael Hartmann beziffert die Mächtigen und Einflussreichen in seinem Land heutzutage mit 4.000, im Kern 1.000. Der Publizist Alexander Grau wiederum spricht von einer "großen Minderheit": gut zwanzig Prozent der Bevölkerung. Dieses "neubürgerliche, urbane Milieu der Kreativen und Flexiblen" versammle sich an Universitäten, in Medien, im Kultur- und IT-Sektor. Im Vergleich zu den alten Eliten sei es nicht konservativ, sondern progressiv; es verstehe sich als "Exekutive der Moderne". Präsentation: Andrea Hauer

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Logos - Glauben und Zweifeln

"Das Haus Davids nie verlassen". Norbert Reck und Marianne Grohmann werfen in der Reihe LOGOS am Ende des jüdischen Schawuot-Festes und am Vorabend von Pfingsten Schlaglichter auf den Juden Jesus Es ist ein vielfach verbreitetes Bild: Jesus, der erste Christ - spätestens durch die Taufe am Jordan sei er dazu geworden, so meinen viele. Die Bibel zeichnet freilich ein ganz anderes Bild des Jesus von Nazareth: das eines gläubigen Juden, der die religiösen Gepflogenheiten seiner Zeit und seiner Community außerordentlich ernst nimmt. Das Bild eines Menschen, der mit den heiligen Schriften des Judentums umfassend vertraut ist - und der (auch in der Auseinandersetzung mit anderen Gläubigen) darum ringt, die Vorgaben der Hebräischen Bibel möglichst umfassend und sinnvoll in die eigene Lebenspraxis zu übersetzen. Wer den Juden Jesus ernst nimmt, der oder die wird auch für den christlichen Glauben neue Facetten entdecken, so der Theologe und Autor Norbert Reck: Es geht um eine Aufwertung des Handelns und um ein Infrage-Stellen blinder Dogmen-Gläubigkeit. Er und die Wiener Bibelwissenschafterin Marianne Grohmann werfen in der Reihe LOGOS am Ende des jüdischen Schawuot-Festes und am Vorabend von Pfingsten Schlaglichter auf den Juden Jesus. - Gestaltung: Brigitte Krautgartner

19.30 Uhr
Wolfgang Amadeus Mozart: "Così fan tutte"

Mit Barbara Frittoli (Fiordiligi), Angelika Kirchschlager (Dorabella), Ildebrando D'Arcangelo (Guglielmo), Francesco Meli (Ferrando), Laura Tatulescu (Despina), Natale de Carolis (Don Alfonso) Chor und Orchester der Wiener Staatsoper; Dirigent: Riccardo Muti (aufgenommen am 06. Februar 2008 in der Wiener Staatsoper). Präsentation: Chris Tina Tengel

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Nachtbilder - Poesie und Musik

"quellen". Von Ferdinand Schmatz. Es liest Cornelius Obonya. Gestaltung Nikolaus Scholz, Redaktion: Edith-Ulla Gasser Alles fließt, alles rauscht, alles klingt: In einem lyrischen Triptychon betritt Ferdinand Schmatz ein Boot aus Worten, das die Donau von den Quellen bis zur Mündung hinab gleitet, den Blick gerichtet auf die Ufer, an denen sich Natur und Zivilisation, Garten und Stadt gegenüberstehen. Im Rauschen des Flusses, im Palast der Sprache klingt das Echo der Welt, der Musik, der Kunst und der Literatur, jener Quellen, die Ferdinand Schmatz aufgreift und in seiner Lyrik aufblühen lässt. Die Gedichte von Ferdinand Schmatz seien "pure Lust an der Sprache", schrieb der 2008 verstorbene Literatur-und Sprachwissenschaftler Wendelin Schmidt-Dengler, "sensibel und nicht gefühlsduselig, witzig und nicht spaßig, genau und nicht spröde, rätselhaft und nicht unklar, subjektiv und nicht diffus, formbewusst und nicht formalistisch." Ferdinand Schmatz geboren 1953, lebt als freier Schriftsteller in Wien. Er ist Herausgeber des Nachlasses von Reinhard Priessnitz und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Christine Lavant-Lyrik-Preis der Stadt Wolfsberg, den Österreichischen Staatspreis für Literatur 2001, den Anton-Wildgans-Preis, den Heimrad-Bäcker-Preis oder den H.C. Artmann-Preis. Erstsendung 27.3.2010

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Die Ö1 Jazznacht

Orges Toçe im Interview, Theon Cross Trio bei den INNtönen 2019; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Vors Mikrofon wird der in Tirana, Albanien, geborene Gitarrist und Sänger Orges Toçe gebeten. Mit einer Whiskey- und Zigaretten-getränkten Stimmfarbe à la Tom Waits singt er Lieder auf Albanisch mit kurzen Ausflügen ins Englische und Deutsche. Seine Musik bezeichnet er gerne als "Balkanbilly", also als Mischung aus Rockabilly und traditionellen Balkan-Einflüssen. Orges Toçes Gitarrenspiel siedelt denn auch irgendwo zwischen dem Erbe Django Reinhardts und Rockabilly-Nuancen, die nicht selten an die Stray Cats erinnern. "Peshk" (übersetzt: "Fisch") heißt das am 3. Februar erschienene Album von Orges und seiner "Ockus-Rockus-Band". Toçe wird mit Xavier Plus über dessen Musik und Texte sowie gitarristische Vorbilder und vieles mehr sprechen. Im Anschluss hören Sie einen Konzertmitschnitt des angesagten britischen Tubisten Theon Cross, der mit seinem Trio (mit Tenorsaxofonistin Chelsea Carmichael und Schlagzeuger Moses Boyd) bei den oberösterreichischen INNtönen am 9. Juni 2019 ein umjubeltes Konzert gegeben hat. Gestaltung: Xavier Plus